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Warum werden bei einer künstlichen Befruchtung die Eierstöcke stimuliert?

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Die Stimulation der Eierstöcke besteht aus der Verabreichung von Hormonpräparaten, um damit mehr als eine Eizelle pro Menstruationszyklus zu erhalten

 

Warum werden bei einer künstlichen Befruchtung die Eierstöcke stimuliert?

 

Nachdem die für die Patientin geeignetste assistierte Reproduktionstechnik einmal feststeht und nach Durchführung aller erforderlichen ärztlichen Untersuchungen, beginnt man mit der Stimulation der Eierstöcke. Mit dieser Behandlung möchte man den Menstruationszyklus der Frau anregen, um die Aktivität der Eierstöcke zu erhöhen und die für die darauffolgende Befruchtung notwendigen Eizellen zu erhalten.

Die Stimulation der Eierstöcke passt sich dabei der jeweils durchzuführenden Behandlung an, sei es nur durch In-vitro-Fertilisation oder künstliche Befruchtung.

Den natürlichen Zyklus der Frau fördern

Der Menstruationszyklus einer Frau dauert für gewöhnlich zwischen 25 und 35 Tage und teilt sich in zwei Phasen auf. In der ersten Phase entwickeln sich im Eierstock mehrere Follikel, also die sog. Eibläschen, welche die Eizelle bis zur ihrer Reifung umschließen. Nach dem Reifeprozess löst sich die Eizelle: dies ist dann der Moment des Eisprungs.

Bei einem natürlichen Zyklus erreicht für gewöhnlich nur einer der entwickelten Follikel das Endstadium und erzeugt so eine einzige Eizelle. Die übrigen Follikel entwickeln sich nicht so weit und reifen auch nicht. Unterdessen wächst die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) und bereitet sich auf eine mögliche Befruchtung vor. Wenn diese nicht eintritt, löst sich die Gebärmutterschleimhaut und führt schließlich zur Menstruation.

Die Behandlung zur Stimulation der Eierstöcke ist Teil der assistierten Reproduktionstechnik, wobei gleichzeitig die beiden Eierstöcke angeregt werden, um so mehr Eizellen zu erhalten.

Im Fall der In-vitro-Fertilisation möchte man damit mehrere Eizellen gewinnen, um diese befruchten zu können und so in unserem Labor mehr als einen Embryo zu erhalten. Bei der künstlichen Befruchtung versucht man dagegen zwei Eizellen zu gewinnen, um die Möglichkeiten einer Schwangerschaft zu erhöhen, gleichzeitig aber die Möglichkeit von Mehrlingen zu reduzieren.

Ein einfacher nahezu beschwerdefreier Prozess

Die Stimulation der Eizellen besteht aus der täglichen Verabreichen einer auf Hormone aufbauenden Medikation, die durch eine kleine subkutane Injektion im Unterleibsbereich erfolgt. Diese Anwendung ist so einfach, dass sie die Patientin selbst zuhause ausführen kann. Sollten Sie Fragen dazu haben, steht Ihnen unser Team jederzeit gerne zur Verfügung.

Ärztliche Kontrollen

Vor Behandlungsbeginn führt der für Sie zuständige Arzt mehrere Untersuchungen durch, unter anderem eine Hormonuntersuchung und eine transvaginale Ultraschalluntersuchung, um Ihre ovarielle Reserve, also Ihre Fähigkeit und Ihr Potenzial zur Produktion von Eizellen, festzustellen. Während der Stimulationsbehandlung der Eierstöcke ist es erforderlich, dass Sie in dieser Zeit an Ihrem Wohnort von einem Arzt kontrolliert werden, der u. a. eine klinische sowie Ultraschalluntersuchungen durchführt, um die Anzahl der Follikel und ihre Größe festzustellen und so jederzeit über das Ansprechen und die Entwicklung Ihrer Eierstöcke informiert ist. Sie können natürlich all diese Untersuchungen auch gerne in unserer Klinik durchführen lassen, wenn Sie es wünschen.

In nur wenigen Wochen und nachdem die Eierstöcke gut auf die Behandlung angesprochen haben erhalten Sie eine abschließende Medikation, welche zur Ausstoßung der Eizellen führt, den Eisprung also wie geplant einleitet. Die Patientin kommt dann noch einmal in die Klinik, entweder für die künstliche Befruchtung oder zur Entnahme der Eizellen im Falle einer In-vitro-Fertilisation.

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