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Das Sicherheitssystem IVF Witness hat sich als Garantie bei der Identifizierung biologischer Proben bewährt

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Die Klinik Eugin stellt die Ergebnisse der Anwendung dieses Systems vor: In drei Jahren und nach mehr als 20.000 IVF-Zyklen ist kein einziger Fehler unterlaufen

Auch die geringste Wahrscheinlichkeit einer Verwechslung bei der Identifizierung biologischer Proben der Patienten auszuschließen, ist in einer Einrichtung für assistierte Reproduktion unverzichtbar. Die Klinik Eugin bietet diese Garantie dank des doppelten elektronischen Sicherheitssystems IVF Witness an. Nach drei Jahren Anwendung und mehr als 20.000 durchgeführten In-vitro-Fertilisationszyklen (IVF) ist nicht ein einziger Fehler unterlaufen. Das sind die Ergebnisse, die Dr. Albert Obradors, Embryologe und Leiter des Labors von Eugin, beim Nationalen Kongress des Forschungsverbands reproduktive Biologie vom 18. bis zum 20. November in San Sebastián vorgestellt hat.

Eugin war die erste Einrichtung in Spanien und eine der ersten in Europa, die die Technologie IVF Witness nutzten

Eugin war die erste Einrichtung in Spanien und eine der ersten in Europa, die die Technologie IVF Witness nutzten. In den drei Jahren seit der Einführung dieses Sicherheitssystems hat die Klinik 20.156 In-vitro-Fertilisationsbehandlungen durchgeführt, die 243.801 automatischen Kontrollen unterzogen wurden. Auch bei einer menschlichen Kontrolle durch 2 oder 3 Personen stellte das System 2 Unstimmigkeiten bei den Proben fest; so konnte in beiden Fällen die korrekte Zuordnung der Sperma- und Eizellproben der Patienten gesichert werden.

Umfassende Kontrolle bei jedem Schritt

Das System IVF Witness sorgt während der gesamten Behandlung dafür, dass die Eizell- und Spermaproben sowie die Embryonen unter Kontrolle und korrekt identifiziert bleiben. Den Patienten wird eine Karte mit einem persönlich identifizierbaren Mikrochip zugewiesen, auf dem alle während des Prozesses anfallenden Daten gespeichert werden.

Im Labor überprüfen Wireless-Rezeptoren automatisch die Identität der Proben, die alle mit einem eindeutigen, dem jeweiligen Patienten zugeordneten Mikrochip etikettiert werden

Im Labor überprüfen Wireless-Rezeptoren automatisch die Identität der Proben, die alle mit einem eindeutigen, dem jeweiligen Patienten zugeordneten Mikrochip etikettiert werden.  In dem unwahrscheinlichen Fall, dass eine Abweichung vom Erkennungsprotokoll der Proben festgestellt würde, wird der gerade laufende Vorgang sofort gestoppt.

IVF Witness wird zusätzlich zur Überwachung durch die Embryologen des Labors eingesetzt. In allen Fällen werden die Eizell- und Spermaproben sowie die Embryonen zugleich durch das System und durch bis zu drei Fachleute überwacht, wodurch eine doppelte Sicherheitsschranke entsteht.

„Diese vierfache Überprüfung der Identität der Proben findet bei allen Schritten des Prozesses statt“, erläutert Dr. Obradors, dessen erklärtes Ziel es ist, „den Patienten höchstmögliche Zuverlässigkeit und Qualität zu bieten und sie unmittelbar am Identifizierungsprozess ihrer Proben teilhaben zu lassen“.

 

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Showing 2 comments
  • Strohschein
    Antworten

    Kann man nach einer künstlichen Befruchtung,ab der 10. SSW ein Bluttest durchführen und feststellen ob man die genetische Mutter vom Embryo ist.

    • Andreas Abraham
      Antworten

      Sehr geehrte Strohschein,

      vielen Dank für Ihren Beitrag zu unserem Blog.

      Pränatale (= vorgeburtliche) Vater-/Mutterschaftstests sind technisch möglich. Mittlerweile sogar schnell und risikolos, allein mit einer Blutprobe der Mutter.
      In Deutschland sind solche Tests gesetzlich verboten bzw. stark eingeschränkt. Technisch kann dies jedoch seit etwa 2012 gefahrlos durchgeführt werden. Etwa ab der 9. Schwangerschaftswoche hat der Fetus so viele Zellen gebildet, dass zahlreiche Bruchstücke davon im Blutkreislauf der Mutter zirkulieren.

      Eine einfache Blutprobe der Mutter reicht aus, um das Erbgut des Kindes zu bestimmen. Die Risiken sind minimal, Nebenwirkungen gibt es quasi nicht.
      Doch in Deutschland ist dies eingeschränkt: Eine Privatperson kann einen solchen Test nicht einfach durchführen lassen. Ausnahmen bilden nur schwere Sexualdelikte wie Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch.

      Pränatale Vaterschaftstests bzw. in Ihrem Fall Mutterschaftstests im Ausland sind z.T. erlaubt, in Österreich oder Holland ist das z.B. möglich. Einige private Labore bieten dort Tests vor der Geburt an.

      Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Antwort weiterhelfen konnten und stehen Ihnen jederzeit gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

      Herzliche Grüße,
      Dr. Andreas Abraham
      http://www.klinikeugin.de

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