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Jung, altruistisch und gut ausgebildet – das ist das typische Profil einer Eizellspenderin

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Daten der Gruppe Eugin zufolge beträgt das Alter von Eizellspenderinnen im Schnitt 27,07 Jahre

Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung im Bereich von Behandlungen mit Eizellspende konnte die Gruppe Eugin das typische Profil einer Eizellspenderin ermitteln. Eigenen Daten der Klinik zufolge handelt es sich dabei in der Regel um gut ausgebildete junge Frauen, die von altruistischen Gründen zu einer Spende bewegt werden.

Von Eugin erhobenen Daten zufolge beträgt das Durchschnittsalter der Eizellspenderinnen 27,07 Jahre. 52 % von Ihnen verfügt über einen höheren Bildungsabschluss. 70 % von ihnen sind alleinstehend und die meisten sind berufstätig (42 %). Im Hinblick auf die Herkunft sind 84 % aller Spenderinnen spanische Staatsbürgerinnen und alle von ihnen wohnen in Spanien.

Alle Frauen, die Eizellen spenden möchten, werden in den Kliniken der Gruppe Eugin ärztlich untersucht und von einem Psychologen im Rahmen eines Gesprächs evaluiert. Nur 34 % aller Bewerberinnen erfüllen die strengen Kriterien, die für die Behandlung angelegt werden.

Spanien steht durch eine umfassendere Gesetzgebung als in anderen Ländern europaweit an der Spitze, was Eizellspenden angeht. Die Beweggründe für eine Spende sind bei den meisten Spenderinnen altruistischer Natur, so die medizinische Direktorin der Gruppe Eugin, Dr. Amelia Rodríguez-Aranda. „Manche Spenderinnen haben bereits Kinder und können den Wunsch einer Frau nach einem Baby sehr gut nachempfinden. Andere wiederum haben enge Verwandte, die Schwierigkeiten hatten, schwanger zu werden, und wissen, was es bedeutet, auf die Solidarität einer anderen Frau zählen zu können.“

Das Gesetz 14/2006 über Verfahren der assistierten Reproduktion legt fest, dass Eizellspenden nicht entgeltlich erfolgen dürfen. Spenderinnen können wirtschaftliche Gegenleistungen ausschließlich bis zu der Höhe erhalten, die die Kosten und Umstände abdeckt, die ihnen durch ihre solidarische Geste entstehen.

Die medizinische Direktorin der Gruppe Eugin merkt an, dass „die altruistische Einstellung der Spanier auch in anderen Bereichen zum Tragen kommt. Spanien ist seit 26 Jahren weltweit führend, was Organspenden angeht.“ Im vergangenen Jahr wurde dabei ein neuer Rekord erzielt: Letzte Woche veröffentlichten Daten der Nationalen Transplantationsorganisation (Organización Nacional de Trasplantes, ONT) zufolge gibt es jetzt 46,9 Spender je Million Einwohner.

2017 führte die Gruppe Eugin etwa 3.500 Behandlungen mit Eizellspende durch. Das Durchschnittsalter der Frauen, die auf eine In-vitro-Fertilisation mit Eizellspende zurückgreifen, beträgt 42 Jahre.

ESHRE-Campus

Die medizinischen, psychologischen und ethischen Aspekte einer Eizellspende wurden in Barcelona bei der ersten Ausgabe des ESHRE-Campus (European Society of Human Reproduction and Embryology), der ganz im Zeichen dieser Thematik stand, erörtert. Das Symposium bildete gewissermaßen die Vorhut Jahreskongress der ESHRE, der vom 1. bis zum 4. Juli in der Hauptstadt Kataloniens stattfindet.

Die wissenschaftliche Direktorin von Eugin, Dr. Rita Vassena, die  zugleich Vorstandsmitglied der ESHRE ist, wirkte mit zwei Vorträgen an der genannten Campus-Veranstaltung mit: In dem ersten davon ging es um das Management einer Eizellbank  und in dem zweiten um die Auswirkungen einer Spende für Mutter und Kind. Darüber hinaus moderierte Vassena zusammen mit dem Bioethik-Experten Guido Pennings eine Diskussionsrunde zum Thema Eizellspende mit verschiedenen Spezialisten aus ganz Europa.

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