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Ich bin endlich schwanger…hoffentlich geht alles gut

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Artikel von Kate Brian, Journalistin und Autorin von vier Büchern zum Thema Mutterschaft und Fruchtbarkeit

Ich bin endlich schwanger…hoffentlich geht alles gut

Wenn eine Frau schwanger wird, ist eine ihrer größten Sorgen die, dass die Schwangerschaft normal verläuft. Bei Frauen, die bereits seit längerem mit Fruchtbarkeitsproblemen kämpfen, kann diese Angst noch ausgeprägter sein. Wird alles planmäßig ablaufen? Wird es mir gut gehen? Wird das Kind gesund sein?

Manchmal machen sich Frauen, die sich einer Behandlung zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung unterziehen, ganz besonders viele Sorgen. Häufig liegt das daran, dass sie gehört haben, dass Schwangerschaftsrisiken (z.B. das Risiko einer Fehlgeburt) bei Frauen, die sich für eine In-vitro-Fertilisation entschieden haben, höher sind. Dies ist zwar nicht vollkommen von der Hand zu weisen, doch es gibt keinerlei Belege dafür, dass das Risiko, eine Schwangerschaft nicht zu Ende führen zu können, mit dieser Behandlung als solcher in Zusammenhang steht.

Die Risiken sind teils einfach darauf zurückzuführen, dass Frauen, die sich in Behandlung befinden, bereits ab dem Augenblick der Empfängnis wissen, dass sie schwanger sind. Andere Frauen haben möglicherweise ganz zu Beginn der Schwangerschaft eine Fehlgeburt, ohne überhaupt zu wissen, dass sie schwanger waren. Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle, da die Frauen, die eine solche Behandlung machen, in der Regel älter sind und das Risiko einer Fehlgeburt mit dem Alter steigt. Zu guter Letzt ist auch die Tatsache zu nennen, dass manche Fruchtbarkeitsprobleme von Haus aus höhere Risiken bergen.

Versuchen Sie, ein normales Leben zu führen

Manchmal neigen Frauen, die infolge einer Behandlung zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung schwanger werden, dazu, übervorsichtig zu sein, um zu vermeiden, etwas zu tun, was ihre Schwangerschaft in Gefahr bringen könnte. Tatsächlich gibt es aber nur sehr wenige Dinge, die in dieser Phase zu Problemen führen könnten.

Der Grund dafür, warum eine bestimmte Schwangerschaft mit einer Fehlgeburt endet, ist nicht immer bekannt. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass er mit irgendetwas in Zusammenhang steht, was die schwangere Frau getan oder unterlassen hat. Selbstverständlich bringt es keinerlei Vorteile, zu Beginn der Schwangerschaft wochenlang Bettruhe zu halten – es sei denn, dass der Arzt dies aus medizinischen Gründen angeordnet hat. Stattdessen ist es besser, soweit wie möglich ein ganz normales Leben zu führen.

Obwohl er nicht immer einfach zu befolgen ist, ist der beste Rat der, zu versuchen, nicht allzu viel zu grübeln oder die Schwangerschaft von Ängsten bestimmen zu lassen. Natürlich können Sie die gesamte Schwangerschaft damit verbringen, sich Sorgen über eine mögliche Fehlgeburt zu machen, doch damit können Sie das Risiko auch nicht senken oder ausschalten. Stattdessen erreichen Sie damit nur, sich schlecht zu fühlen und einen wirklich glücklichen Moment in Ihrem Leben nicht genießen zu können.

Wenn man sich so lange gewünscht hat, schwanger zu werden, wäre es doch traurig, die Freude darüber, dieses Ziel erreicht zu haben, von Ängsten überschatten zu lassen. Denken Sie daran, wie sehr Sie sich gewünscht haben, schwanger zu werden, und wie Sie sich immer vorgestellt haben, was für ein unglaublich schönes Gefühl es sein würde, einen positiven Schwangerschaftstest in Händen zu halten… Versuchen Sie, sich darüber zu freuen, dass Sie diese Hürde bereits genommen und es bis hierher geschafft haben.

Verwenden Sie soviel Zeit wie möglich auf Dinge, die Sie gerne tun – insbesondere solche, bei denen Sie gut entspannen können, z.B. spazierengehen oder einen Film im Kino ansehen. Wenn Sie einen gesunden Lebenswandel pflegen, auf Ihre Ernährung achten und auf das Rauchen sowie auf größere Mengen Alkohol verzichten, tun Sie zweifellos bereits das Beste für Ihr Baby. Behalten Sie das stets im Hinterkopf und konzentrieren Sie sich darauf, Ihre ersehnte Schwangerschaft in vollen Zügen zu genießen.

Kate Brian
Schriftstellerin und Journalistin

Kate Brian ist Journalistin, Schriftstellerin und Autorin von vier Büchern über Mutterschaft und Fertilität, einschließlich des The Complete Guide to IVF. Kate begann aus Sicht der Patientinnen über Unfruchtbarkeit zu schreiben, nachdem sie sich selbst einer In-vitro-Behandlung unterzogen hatte.

Gegenwärtig arbeitet Kate als Spezialistin für Fertilitätsprobleme für verschiedene Medien und schreibt ihren eigenen Blog, in dem sie die letzten Neuigkeiten und Gesichtspunkte über Fertilitätsthemen veröffentlicht sowie nützliche Ratschläge und Hilfestellung für alle Frauen gibt, die ein Baby bekommen möchten.

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