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Hormonelle Störfaktoren: Warum Sie sie meiden sollten und wie Ihnen das gelingt

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Machen Sie eine Liste aller Produkte, die Sie täglich verwenden und die hormonelle Störfaktoren enthalten, und ersetzen Sie sie nach und nach durch Alternativen

Hormonelle Störfaktoren sind Substanzen oder chemische Komponenten, die in der Lage sind, die Funktionsweise des Hormonsystems durcheinander zu bringen. Sie imitieren, blockieren oder modifizieren echte Hormone und beeinträchtigen deren Funktionsfähigkeit. Sie können sich auf den Fortpflanzungsapparat bei Männern und Frauen auswirken und stehen zudem im Verdacht, Allergien, Krebs, neurologische Probleme, genetische Anomalien, Diabetes, Übergewicht und weitere Krankheiten auslösen können. Angaben der WHO zufolge besteht bei mehr als 800 Produkten der Verdacht, das sie den Hormonhaushalt stören könnten. Sie sind überall in unserer Umgebung zu finden. Wir atmen sie ein, nehmen sie zu uns und tragen sie auf die Haut auf.  Sie stecken in Lebensmitteln, Kosmetika, Kleidung, Medikamenten, Möbeln, Computern und Kunststoff – sogar in Babyfläschchen!

Wenn Sie schwanger werden möchten, ist es ratsam, hormonellen Störfaktoren vor und während der Schwangerschaft aus dem Weg zu gehen. Um sich vor ihnen zu schützen, muss man seine Lebens- und Konsumgewohnheiten ändern. Wenn Sie einige einfache Regeln befolgen, können Sie jedoch vielen dieser Störfaktoren entgehen. Beginnen Sie im Bad und verzichten Sie auf viele Kosmetika, in denen diese Stoffe stecken. Verwenden Sie natürliche oder biologische Produkte, die keine chemischen Konservierungsstoffe enthalten. Sie können auch ausprobieren, selbst Beauty-Produkte herzustellen – im Internet gibt es viele ganz einfache Rezepte und Anleitungen!

Im Haushalt sollten Sie einfache und wirksame Produkte wie Essig, Natriumbicarbonat und schwarze Seife verwenden. Diese drei Dinge reichen aus, um das ganze Haus oder die ganze Wohnung auf gesunde und umweltfreundliche Art und Weise zu reinigen.

Ebenso sollten Sie sich nach Möglichkeit stets für Lebensmittel aus biologischem Anbau entscheiden und die Etiketten der Lebensmittel, die Sie kaufen, lesen. Ziehen Sie frische oder gefrorene Produkte Konserven vor. Bewahren Sie Ihre Lebensmittel in Glas- oder Keramikbehältern auf statt in Plastikbehältern. Sie sollten im Allgemeinen soweit wie möglich auf Plastik verzichten. Für Möbel und Gegenstände des täglichen Gebrauchs sind Holz und unbehandelte Materialien besser geeignet.

Machen Sie eine Liste aller Produkte, die Sie täglich verwenden und die hormonelle Störfaktoren enthalten, und ersetzen Sie sie nach und nach.

Wichtig ist auch, dass Sie Sport treiben, um zu schwitzen und Giftstoffe auszuscheiden. Sie müssen dabei nicht über Nacht zum Elitesportler werden. Gehen Sie jeden Tag ein wenig zu Fuß, fahren Sie am Wochenende Fahrrad, machen Sie Yoga oder Ähnliches. So tun Sie sowohl Ihrem Körper als auch Ihrem Geist etwas Gutes!

Der Zusammenhang zwischen hormonellen Störfaktoren und Fruchtbarkeitsproblemen bei Männer und Frauen ist hinreichend bewiesen. Glücklicherweise kann mit Verfahren der assistierten Reproduktion viele der so entstandenen Schäden entgegengewirkt werden, damit Sie sich in jedem Fall Ihren Kinderwunsch erfüllen können. Der Fötus, der in Ihrer Gebärmutter heranwächst und das Baby, das später auf die Welt kommt, haben es verdient, in einem möglichst gesunden, verschmutzungsfreien Umfeld aufzuwachsen. Wenn Sie sich jetzt vor diesen Giftstoffen schützen, bieten Sie damit Ihrem Baby eine gesunde Zukunft, in der nichts die Freude trüben kann, die es Ihnen bereitet, es heranwachsen zu sehen.

Frédérique Vincent
Nach dem Studium packt Frédérique Vincent die Koffer und geht nach England. Dort lernt sie ihren künftigen Ehemann kennen und die beiden heiraten 2008. Monate und Jahre vergehen wie im Flug, ohne dass sich die ersehnte Schwangerschaft einstellt. Anfangs macht ihnen das nicht viel aus: Mit Sport und Reisen ist ihre Freizeit gut ausgefüllt. Nach und nach jedoch wird der Wunsch nach einem Kind unerträglich stark. Als sie ihre Fruchtbarkeitsbehandlung beginnt, beschließt sie, ein Tagebuch als unfruchtbare Frau zu schreiben. Die Menschen in ihrem Umfeld ermutigen sie rasch, weiter ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen … Heute ist sie Mutter dreier Kinder und Autorin des Buches La promesse du mois, einem Bericht aus erster Hand über das Thema Unfruchtbarkeit.

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