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Azoospermie:

bedeutet das Fehlen von Spermien im männlichen Samen. Man spricht von einer obstruktiven Azoospermie, wenn dieses Fehlen auf eine Verstopfung zurückzuführen ist, die verhindert, dass die aus den Hoden kommenden Spermien sich der restlichen Flüssigkeit anschließen können, aus denen sich der Samen zusammensetzt. Es handelt sich um eine nicht-obstruktive Azoospermie, wenn die Hoden nicht die übliche Anzahl an Spermien produzieren.

Eizellenspende:

darunter versteht man die anonyme, uneigennützige und selbstlose Spende einiger Eizellen einer fruchtbaren Frau, damit eine andere Frau ein Kind bekommen kann. Diese Eizellen stammen aus der natürlichen Reserve der Eierstöcke und wären wahrscheinlich nie befruchtet worden. Man könnte also sagen, dass es eine Möglichkeit ist, einige Eizellen einer Frau zu nutzen, die bei ihr nie ihre eigentliche Funktion erfüllt hätten. In Spanien wird das Spenden von Eizellen gesetzlich streng geregelt. Die Spenderinnen sind zwischen 18 und 35 Jahre alt und werden sehr strengen Prüfungen unterzogen, um mögliche übertragbare Krankheiten von vornherein auszuschließen. Das Gesetz bestimmt ebenso, dass Spenderin und Empfängerin ähnliche physische Merkmale gemeinsam haben müssen, auch wenn sie sich nicht kennen dürfen.

Endometriose:

Die Endometriose ist eine Erkrankung von Frauen, bei der die Gebärmutterschleimhautzellen (Zellen im Innern der Gebärmutter) außerhalb ihrer natürlichen Lage wachsen.

Während des Menstruationszyklus einer Frau, die unter Enometriose leidet, verwandeln sich diese Zellen und verhalten sich genau so wie die Gebärmutterschleimhaut. Die Endometriose kann eine Schwangerschaft erschweren oder sogar unmöglich machen.

Follikel:

follikel sind Strukturen innerhalb der Eierstöcke und in denen die Eizellen sich entwickeln und ihren Reifeprozess vervollständigen.

 

Follikelpunktion (oder Absaugen von Follikeln):

der Gynäkologe führt diese Methode für die Entnahme der Eizellen durch.
Es handelt sich hierbei um einen einfachen Eingriff, der unter einen Kurznarkose durchgeführt wird und bei dem die im Innern jedes Follikels befindliche Flüssigkeit abgesaugt wird, da sich dort die Eizellen befinden. Die Punktion erfolgt unter Ultraschallüberwachung über die Vagina mit einer Nadel, mit der man den Inhalt der Follikel absaugt (Follikelflüssigkeit) und anschließend in Reagenzgläser abfüllt, um sie zu einem embryologischen Labor zu schicken.

Follikelstimulierendes Hormon (FSH):

das follikelstimulierende Hormon ist ein Gonadotropin-Hormon, das die Entwicklung, das Wachstum, den Reifeprozess in der Pubertät und die Fortpflanzungsprozesse des menschlichen Körpers steuert. Bei der Frau stimuliert es die Follikelentwicklung in den Eierstöcken und diese produzieren gleichzeitig Estradiol. In dem Maße wie die Frau altert reduziert sich die Eizellenreserve sowohl in der Menge als auch in der Qualität und der Hormonspiegel dieses Hormons steigt an.

Gefrierkonservierung / Kryokonservierung:

ein Prozess zur Aufbewahrung von Zellen durch Einfrieren in flüssigem Stickstoff bei einer Temperatur von -196ºC.

ICSI:

Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, bei der ein Spermium in das Innere der Eizelle eingespritzt wird. Die vor und nach der Befruchtung durchgeführten Schritte (Stimulierung der Eierstöcke, Follikelpunktion und Übertragung der Embryos) sind genau die gleichen wie bei der In-vitro-Fertilisation, lediglich die bei der Befruchtung angewandte Technik ist hier anders.

IMSI:

Die Abkürzung für Intrazytoplasmatische Morphologisch Selektierte Spermieninjektion.
Sie besteht aus der intrazytoplasmatischen Injektion eines vorher mittels eines Mikroskops mit 6000-facher Vergrößerung ausgewählten Spermiums.
Diese Vergrößerung, die 30 Mal stärker vergrößert als bei der herkömmlichen ICSI, ermöglicht die Betrachtung der internen Morphologie der Spermien.

In-vitro-Fertilisation (IVF):

mit dieser Technik werden die Eizellen und die aus dem Samen ausgewählten Spermien zusammengebracht. Die Bezeichnung “In-vitro” stammt daher, weil die Befruchtung an sich außerhalb des Organismus der Frau stattfindet. Die befruchteten Eizellen werden zu Embryos, die in die Gebärmutter übertragen werden, wo sie sich weiter entwickeln.

Für die In-vitro-Fertilisation sind manchmal mehrere Eizellen erforderlich, weshalb zunächst über die Verabreichung von Hormonen eine Stimulierung des Eierstöcke erfolgt, um, falls möglich, gleichzeitig mehr als eine Eizelle zu erhalten.

 

Luteinisierendes oder luteinstimulierendes Hormon (LH):

Dieses Hormon beeinflußt mit die Entwicklung der Follikel, den Eisprung und die Absonderung von Progesteron. Während der ersten Phase des Menstruationszyklus beginnt sich bereits eine kleine Menge LH zu bilden, aber erst in der Hälfte dieses Zyklus steigt der Spiegel dieses Hormons erst richtig an und löst den Eisprung aus.

Oocyte oder Eizelle:

eine gesunde Frau verfügt von ihrer Geburt an über eine Reserve von ca. 400.000 Eizellen in ihren Eierstöcken. Während der ganzen fruchtbaren Periode ihres Lebens reift nur eine von Tausend Eizellen (nicht mehr als 400) völlig aus und hat somit die Möglichkeit befruchtet zu werden.

 

Präimplantationsdiagnostik (PID):

damit bezeichnet man eine Labortechnik zur Feststellung derjenigen Embryos, die Träger einer genetischen Anomalie sind.
Dies ist dank einer vorherigen DNA-Analyse (genetisches Material) des Embryos möglich, so dass man diejenigen auswählen kann, die bestimmte Eigenschaften erfüllen, oder aber diejenigen ausschließt, die genetische Veränderungen aufweisen.
Diese Untersuchung wird dann empfohlen, wenn es in der Familie bereits frühere Fälle von übertragbaren genetischen oder chromosomischen Krankheiten gab. Für die Durchführung dieser Untersuchung sind zwangsläufig Techniken der In-vitro-Fertilisation notwendig, um das für die Untersuchung erforderlich genetische Material zu erhalten.

 

Stimulierung des Eisprungs:

die Stimulierung des Eisprungs ist eine im Bereich der künstlichen Befruchtung angewandte Technik, um ein oder mehrere Eizellen zu erhalten.
Dazu werden kontrollierte Dosen der gleichen Hormone verabreicht, die von der Frau auf natürlichem Wege produziert werden, die Gonadotropine (follikelstimulierendes Hormon oder FSH und das luteinisierende Hormon oder LH).
Während der Behandlung mit diesen Hormonen müssen mittels einer Ultraschalluntersuchung regelmäßig Kontrollen und manchmal auch Analysen durchgeführt werden, um die einwandfreie Entwicklung der Follikel in den Eierstöcken zu überprüfen.
Bei diesen Ultraschalluntersuchungen werden die Follikel gezählt und ausgemessen, in denen sich die Eizellen befinden und dort entwickeln.

Transvaginale Ultraschalluntersuchung:

die Ultraschalluntersuchung ist eine Diagnosetechnik, mit der man über Ultraschall die inneren Organe des Körpers visuell betrachten kann. Bei der transvaginalen Ultraschalluntersuchung erhält man Bilder und aussagekräftige Informationen über die Form und Größe der Gebärmutter, des Endometriums und/oder der Eierstöcke sowie deren Veränderungen während des Menstruationszyklus einer Frau. Diese Technik erfordert keine besondere Vorbereitung seitens der Patientin und erfolgt durch das Einführen einer speziell geformten Sonde in die Vagina.

 

Unfruchtbarkeit:

die Unfähigkeit, eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege zu erlangen, wobei die Ursache dafür bei der Frau, dem Mann oder bei beiden liegen kann. Die ungefähre Zeitspanne, um schwanger zu werden kann zwischen sechs Monaten und einem Jahr variieren und hängt neben anderen Faktoren auch vom Alter ab. Für Frauen unter 35 Jahre empfiehlt sich der Besuch eines auf künstliche Befruchtung spezialisierten Arztes, wenn sie nach einem Jahr nicht noch nicht schwanger geworden sind (oder nach sechs Monaten bei Frauen über 35).

Vitrifizierung:

hier handelt es sich um eine Kryokonservierung, die in Bezug auf das Überleben bessere Ergebnisse als das Auftauen bringt. Diese Technik kann sowohl für das Einfrieren von Embryos als auch Eizellen angewandt werden. Während des Einfrierens der Eizelle kristallisiert das darin befindliche Wasser, was zur Beschädigung der Eizellenwand führen kann. Bei der Vitrifizierung wird diese Erscheinung jedoch vermieden.

 

Zona pellucida:

Das ist die auch als “Glashaut” bezeichnete Hüllschicht der Eizelle, welche die Spermien durchdringen müssen, um diese zu befruchten. Wenn dies dem Spermium auf natürlichem Wege nicht gelingt, dann muss zur Befruchtung die ICSI-Methode angewendet werden.

Zygote:

unter diesem Namen versteht man eine aus der Verbindung von Spermium und Eizelle hervorgehende Zelle, d. h. also die Zygote ist eine bereits befruchtete Eizelle.

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