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Eugin arbeitet mit den britischen Forschern zusammen, die ein Reproduktionsverfahren entwickeln, bei dem die DNA von drei Personen verwendet wird

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Prof. Mary Herbert gehört dem britischen Forscherteam an, das auf diesem Gebiet Pionierarbeit leistet, und betont die Bedeutung dieser Option für das Verhindern des Auftretens schwerer, unheilbarer Erkrankungen

Eugin arbeitet mit den britischen Forschern zusammen, die ein Reproduktionsverfahren entwickeln, bei dem die DNA von drei Personen verwendet wird

Dr. Rita Vassena, Prof. Mary Herbert und Dr. Meenakshi Choudhary im Labor von Eugin

 

Die Klinik Eugin hat ihre technischen und personellen Ressourcen dem Forscherteam der Universität Newcastle zur Verfügung gestellt, das Pionierarbeit in Bezug auf die Entwicklung eines Verfahrens leistet, bei der die DNA der beiden Elternteile mit dem gesunden Mitochondrium einer Spenderin kombiniert wird. „Unser Hauptanliegen besteht darin, die Gesundheit des Babys zu garantieren. Auf dieses Ziel richten wir die Fruchtbarkeitsbehandlungen aus und arbeiten mit diesem Forscherteam zusammen, um die Übertragung schwerer Krankheiten zu vermeiden“, so die wissenschaftliche Leiterin von Eugin, Dr. Rita Vassena, bei einer Pressekonferenz in Barcelona.

Während dieser Pressekonferenz, die gestern in der Klinik Eugin stattfand, wiesen Professorin Mary Herbert und Dr. Meenakshi Choudhary vom Team aus Newcastle, das dieses Verfahren entwickelt, darauf hin, dass ihr Hauptanliegen die „Vermeidung der Übertragung von Krankheiten, die im Zusammenhang mit mitochondrialer DNA stehen“ ist.

In Großbritannien bringen jedes Jahr etwa 150 Frauen Babys zur Welt, die an solchen Krankheiten leiden, die von der Mutter übertragen werden. In Spanien liegt die Ziffer bei etwa 100 Fällen. „Veränderungen am Mitochondrium, der Energiereserve der Zelle, verursachen irreparable neurologische und muskuläre Schäden“, so Prof. Herbert.

Drei Elternteile?

Zur Veranschaulichung dieses grundlegenden Verfahrens, das von diesem Team entwickelt wird, kann man es sich wie eine Art Organtransplantation auf Zellebene vorstellen. Es werden eine Eizelle der Mutter und eine der Spenderin ausgewählt. Anschließend wird der Zellkern der Eizelle der Mutter in die Eizelle der Spenderin eingesetzt. „Die DNA der Mutter wird zu 99,9% an das Baby weitergegeben“, unterstreicht Dr. Rita Vassena, da nur 0,1% der DNA der Spenderin auf den Embryo übergeht.

Am 3. Februar hat das britische Unterhaus den ersten Schritt zur Genehmigung dieses Verfahrens gemacht, das bereits in großem Umfang an Primaten getestet wurde. Nach Ansicht von Professorin Mary Herbert „ist es eine fantastische Möglichkeit, das Leid zu vermindern, dem von solchen Krankheiten betroffene Menschen unterworfen sind“.

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