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Eugin ist die erste Einrichtung für assistierte Reproduktion in Europa, die ihre Spenderinnenbank einer Analyse zur Erkennung seltener Krankheiten unterzieht

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Der Test eliminiert das Risiko, dass das Baby schwere Erbkrankheiten von der Spenderin oder dem Vater übertragen bekommt, fast vollständig

Zystische Fibrose, Muskeldystrophie, Fragiles-X-Syndrom und weitere schwere Erbkrankheiten (insgesamt bis zu 250) werden bei Babys, die mithilfe assistierter Reproduktion zur Welt kommen, nahezu verschwinden.

Die Klinik Eugin, an der 10% aller Behandlungen mit Eizellspende in Europa durchgeführt werden, unterzieht ihre gesamte Eizellenbank einer umfassenden Untersuchung zur Erkennung dieser Krankheitsbilder.

Der Test wird mithilfe einer Blutprobe durchgeführt und ermöglicht es, festzustellen, ob eine Eizellspenderinnen Trägerin einer der 250 identifizierten Erbkrankheiten ist.

Aktuell sind die meisten Menschen, die Träger einer Erbkrankheit sind, sich dessen nicht bewusst: Sie haben zwar die genetische Anlage für diese Krankheit, letztere bricht aber nicht aus. In der Tat laufen 4 von 100 Paaren Gefahr, eine dieser Krankheiten an ihr Baby zu übertragen.

Schwere Erbkrankheiten im Visier

„Der Verlauf der Erbkrankheiten, auf die wir uns beziehen, ist sehr schwer und in vielen Fällen überlebt das Kind sie nicht“, so Dr. Rita Vassena, wissenschaftliche Leiterin der Klinik Eugin. „Unser Ziel ist es, zu erreichen, dass mithilfe assistierter Reproduktion gesunde Kinder zur Welt kommen. Heutzutage ermöglicht die Wissenschaft es uns, vielen dieser Krankheiten Einhalt zu gebieten.“

In Deutschland ist 1 von 100 Babys von einer schweren Erbkrankheit betroffen. Laut Dr. Vassena, „haben diese Krankheitsbilder einen hohen Einfluss auf die Lebenserwartung und -qualität des Babys und sind für die Familie sehr tragisch“.

Ein nachhaltiges Versprechen

Dieser Fortschritt ist ein weiterer Mosaikstein in der Verpflichtung von Eugin, Techniken zu entwickeln, mithilfe derer Krankheiten ausgerottet werden können, die heutzutage vermeidbar sind. Im Rahmen dieser Bestrebungen hat die Einrichtung vergangene Woche ihre Zusammenarbeit mit dem Forscherteam von der Universität Newcastle bekannt gegeben, das für die Entwicklung des Verfahrens mit drei genetischen Elternteilen verantwortlich zeichnet.

 

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