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Es fällt mir schwer, schwanger zu werden

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Schwanger zu werden ist gar nicht so leicht. Nachfolgend klären wir dazu einige Mythen auf

Es fällt mir schwer, schwanger zu werden

Freundinnen von Silvia teilten ihr mit, dass, wenn sie nach dem Geschlechtsverkehr eine Zeit lang ruhig liegen bliebe, ihre Chancen, schwanger zu werden, steigen würden. Marta wurde gesagt, dass sie, je nach dem Zyklustag ihrer Periode, an dem sie Geschlechtsverkehr hätte, entweder eher einen Jungen oder ein Mädchen bekäme. Keine dieser beiden Volksglauben ist wissenschaftlich fundiert. Wie kann man also schwanger werden, ohne diese angeblichen Wundermethoden in Anspruch zu nehmen?

Zunächst muss einem klar sein, dass der Mensch eine der niedrigsten Reproduktionsraten unter den auf der Erde lebenden Arten aufweist. Die Möglichkeit, dass eine Frau im gebärfähigen Alter und ohne medizinische Probleme schwanger wird, beträgt lediglich 17%, und nur 25% davon schaffen dies auch im ersten Monat. Diese Wahrscheinlichkeiten nehmen ab einem Alter von 35 Jahren ständig ab.

Eine Schwangerschaft ist somit nicht ganz einfach zu erreichen. Einige falsche Mythen und Irrglauben ohne Fundament sind hier:

– Schwanger wird man, wenn man sehr oft Geschlechtsverkehr miteinander hat

Falsch. Unter normalen Umständen benötigt der Samen des Mannes zwei Tage, um seine Konzentration und Bewegungsfähigkeit wiederzuerlangen. Dies ist auch der Grund, warum empfohlen wird, jeden zweiten Tag Geschlechtsverkehr zu haben.

– Das Geschlecht des Kindes hängt vom Zyklustag ab

Bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, der diese Behauptung bestätigt. Und da die Spermien im Körper der Frau über mehrere Tage aktiv sein können, ist es praktisch auch unmöglich zu wissen, wann genau die Eizelle befruchtet wird.

– Bei manchen Stellungen ist die Chance, schwanger zu werden, größer

Solange die Samenzelle ihren Weg zur Eizelle findet, gibt es auch nicht “die ideale Stellung”, auch wenn es stimmt, dass die Kontraktionen der Frau während ihres Höhepunkts diesen Weg leichter machen.

Sich nicht unnötig vor der Zeit aufregen und sich medizinischen Rat einholen

Natürlich gibt es Paare, die bereits im ersten Monat eine Schwangerschaft erzielen, aber dies ist die Ausnahme. Viele benötigen zwischen zwei und drei Monate und die große Mehrheit, bis zu 85%, erhält die freudige Nachricht gar erst nach Ablauf eines Jahres. Innerhalb dieser Zeit muss man sich keine Gedanken machen und auch nicht nach Wundermitteln suchen. Sofern kein konkretes Problem vorliegt, nimmt die Natur ihren Lauf und alles geschieht zu seiner Zeit.

Wie kann man dann aber erfahren, ob man ein Fertilitätsproblem hat? Vor allem muss man hier das Alter vor Augen haben: ab 35 Jahren beginnen die Eizellen damit, ihre Reproduktionsfähigkeit zu verlieren, weshalb sich dann auch die Chancen auf eine Schwangerschaft zunehmend verringern. Frauen, die älter sind und es nach sechs Monaten noch immer nicht geschafft haben, empfehlen wir, gemeinsam mit ihrem Partner einen Facharzt aufzusuchen, um jegliches Fertilitätsproblem, sowohl bei ihm, bei ihr oder bei beiden auszuschließen.

Die Fortschritte in der assistierten Reproduktionstechnik haben bereits Tausenden von Frauen dabei geholfen, ihren Traum, Mutter zu werden, wahr werden zu lassen. Die neuesten Techniken in künstlicher Befruchtung oder In-vitro-Fertilisation ermöglichen dabei, dass dies in viel kürzerer Zeit geschieht, als auf natürlichem Wege.

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