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Das Centre for Genomic Regulation und die Gruppe Eugin unterzeichnen ein Partnerschaftsabkommen für Molekularforschung im Bereich assistierte Reproduktion

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Dr. Vassena, die wissenschaftliche Direktorin der Gruppe Eugin, gibt an, dass „die Möglichkeit, die aus dieser Partnerschaft resultierenden Forschungsergebnisse auf den klinischen Alltag übertragen zu können, sowohl für die Ärzteschaft als auch für unsere Patienten, äußerst aussichtsreich ist“.

Die Gruppe Eugin und das Centro de Regulación Genómica de Barcelona (CRG) haben am 14. März 2018 ein Partnerschaftsabkommen für Molekularforschung im Bereich assistierte Reproduktion unterzeichnet. Hierdurch wird Eugin, das europaweit führende Unternehmen im Bereich assistierte Reproduktion, offizieller Partner des CRG, und es können 4 gemeinsame Arbeitsgruppen eingerichtet werden, die sich mit Forschungsthemen rund um die Auswirkungen der Alterung von Eizellen oder der vaginalen Mikrobiota auf die assistierte Reproduktion befassen werden.

Der vom Direktor des CRG, Luis Serrano, sowie vom CEO der Gruppe Eugin, Eduardo González, unterzeichnete Rahmenvertrag festigt die bereits zwischen den beiden Einrichtungen bestehende Beziehung. In deren Kontext arbeitet Eugin bereits seit 4 Jahren mit der Arbeitsgruppe von Isabelle Vernos, ICREA-Forschungsprofessorin am CRG, zusammen. Diese Gruppe entstand aus einer internen Initiative des CRG zur Förderung der interdisziplinären, auf Patienten und Gesellschaft ausgerichteten Forschung.

Angesichts des Erfolgs dieser fruchtbaren Zusammenarbeit werden jetzt vier Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die von Isabelle Vernos, Toni Gabaldón, Bernhard Payer und Elvan Boke vom CRG geleitet werden. Alle von ihnen  pflegen eine enge Beziehung zum F+E-Team von Eugin unter der Leitung von Dr. Rita Vassena, der wissenschaftlichen Direktorin der Gruppe Eugin und Vorstandsmitglied der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE).

Der Großteil der Forschung im Rahmen dieses Abkommens wird sich auf die Untersuchung der Qualität und Alterung von Eizellen im Zeitverlauf konzentrieren. Eizellen „altern“ im Laufe der Jahre – dies ist der Hauptgrund dafür, warum heutzutage viele Frauen nicht auf natürliche Art und Weise schwanger werden können. Der Trend geht in Spanien in den letzten Jahren konstant dazu hin, immer später Kinder zu bekommen. Den neuesten Daten des Nationalen Instituts für Statistik (Instituto Nacional de Estadística, INE) zufolge bekommen Spanierinnen heutzutage im Schnitt mit 32,5 Jahren ihr erstes Kind. Im Jahr 1975, als mit diesen statistischen Aufzeichnungen begonnen wurde, lag das Durchschnittsalter von Müttern bei der Geburt des ersten Kindes noch bei 25,2 Jahren.

Die Forschergruppen von CRG und Eugin werden verschiedene Thematiken untersuchen: wie sich im Zuge der Alterung einer Eizelle die Proteine verändern, die später für die Emrbyonalentwicklung verantwortlich sind, ob sich epigenetische Veränderungen auf die Reifung von Eizellen auswirken und  ob Veränderungen der vaginalen Mikrobiota Einfluss auf die Einnistung des Embryos haben können.

Vom Labor ins Sprechzimmer

Im Zuge dieser Partnerschaft wird das Forschungspotenzial des CRG um die umfangreiche Erfahrung der Gruppe Eugin im Bereich assistierte Reproduktion und Patientenbetreuung erweitert. „Das Abkommen gibt Eugin Zugang zum CRG und damit zu einer der europa- und weltweit führenden Einrichtungen auf diesem Gebiet und deren Wissen, Verfahren und Teams, die im Bereich biomedizinische Forschung absolut an der Spitze stehen”, so Dr. Rita Vassena. „Die Möglichkeit, die aus dieser Partnerschaft resultierenden Forschungsergebnisse auf den klinischen Alltag übertragen zu können, ist sowohl für die Ärzteschaft als auch für unsere Patienten, äußerst aussichtsreich. Die assistierte Reproduktion ist nach wie vor ein sehr junges Gebiet der Medizin und wir hoffen, dass wir Ergebnisse erzielen können, die es uns ermöglichen, unsere Fruchtbarkeitsbehandlungen zu verbessern“.

Das CRG wiederum erhält Zugang zu Eugins Expertise in Sachen assistierte Reproduktion. Eugin zählt europaweit zu den größten Unternehmen im Bereich assistierte Reproduktion und betreute Tausende von Patienten aus aller Welt. „Die Zusammenarbeit zwischen Grundlagen- und klinischer Forschung wirkt sich bereits ab den frühesten Forschungsstadien sehr positiv aus, da sie Interdisziplinarität fördert und unverzichtbar für eine Rückkopplung an die Gesellschaft ist“, so Dr. Serrano, Direktor des Centro de Regulación Genómica (CRG). „Die vier jetzt beginnenden Projekte sind ein erfolgreiches Beispiel für diese Zusammenarbeit. Für unsere Wissenschaftler ist es schön, zu sehen, dass ihre Forschung bereits ab einem sehr frühen Stadium tatsächliche Anwendung findet. Zudem wird dazu beigetragen, dass das Wissen, das wir hier schaffen, der Gesellschaft direkt zugute kommt“, so Serrano weiter.

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